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Das Pflegedrama

Pflegekrimis

Kapitel 14 - a – Krimi Nr. 4, ab 2000, das Pflegedrama


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.


Nachdem der Jahrtausendwechsel überstanden war, entschied ich mich, erst mal eine berufliche Pause zu machen und meiner Frau bei der Pflege ihrer Eltern zu helfen. Eigentlich wollte ich dabei ein wenig Streß abbauen. Doch das klappte nicht.

Nach dem Tod des Schwiegervaters konnte meine Schwiegermutter nicht mehr allein in der Wohnung bleiben und mußte in ein Pflegeheim. Dabei hatten wir gerade erst eine pflegegerechte Wohnung für beide besorgt. Da wir noch mitten im Umzug waren, durften wir jetzt 2 Wohnungen entrümpeln. Zwei? Nicht doch, meine Schwiegereltern hatten schon vorher 2 Wohnungen und eine ehemalige Firma und jede Menge Lagerplatz im Keller und auf dem Dach und und und. Eine Arbeit hätte ich jetzt wirklich nicht mehr bewältigen können. Wir brauchten 4 Monate für die Entrümpelung.

Danach war ein Urlaub fällig. Als wir zurückkamen, hörten wir auf dem Anrufbeantworter die Stimme meiner Mutter mit einem kläglichen „HILFE!“. Mehr war nicht. Ich hängte mich ans Telefon.

Ärzte und Krankenhäuser, die ich von früher kannte, wußten von nichts. Meine Eltern waren nirgends zu erreichen. Ich schrieb an die Gemeinde Issum. Von dort erfuhr ich dann, mein Vater sei gerade beerdigt worden und über den Verbleib meiner Mutter wisse man nichts.

Wir setzten uns ins Auto und fuhren los. Am Haus meiner Eltern angekommen, mußte ich feststellen, daß meine Schlüssel nicht mehr paßten. Jemand hatte die Schlösser ausgetauscht. Ich rief die Polizei. Während wir warteten, zeigten mir Nachbarn die Traueranzeige. Dort war ein Pflegeheim als Traueradresse angegeben. Wir warteten das Eintreffen der Polizei ab und fuhren dann zu diesem Pflegeheim.

Im Pflegeheim wollte man zuerst prüfen, ob man uns reinlassen dürfe. Damals klingelten bei mir leider noch keine Alarmglocken. Ich war viel zu aufgeregt und zu sehr in Sorge. Als wir endlich zu meiner Mutter geführt wurden, empfing Sie uns mit „Das hat aber gedauert. Ich will nach Hause“. Nachdem sie begriffen hatte, daß meine Schlüssel nicht mehr paßten, meinte sie „Brich doch einfach ein, das Kellerfenster, ist doch kein Problem, haben wir doch schon mal gemacht.“

Hätte ich's doch getan, dann wäre mir vieles erspart geblieben und die Gelderner Mafia hätte direkt ihre Karten auf den Tisch legen müssen. Damals war ich in der Fachwelt noch international bekannt wie ein bunter Hund und hätte einen Skandal inszenieren können, bei dem selbst Richter und Justizminister von ihren Stühlen geflogen wären.

Statt dessen entschied ich mich zusammen mit meiner Frau, den legalen Weg zu gehen. Damals ahnten wir noch nicht, daß es kein Recht mehr gibt in Deutschland, bzw. zumindest im Kreis Kleve und insbesondere in Geldern.


Kapitel 14 - b – Krimi Nr. 4, ab 2000, das Pflegedrama


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Wir erfuhren, daß meine Mutter einen Berufsbetreuer hatte, einen Herrn Diebels aus Moers. Wir sperrten das Haus meiner Mutter mit einer Kette ab und fuhren nach Hause. Dort regelten wir in kürzester Zeit unsere Angelegenheiten und scheuchten erst mal den Betreuer meiner Mutter an die Arbeit. Gleichzeitig beschäftigte ich mich mit der Rechtsgrundlage und stellte einen Antrag auf Übernahme der Betreuung beim zuständigen Amtsgericht Geldern.

Nach wenigen Wochen übergab uns der Betreuer Diebels die Schlüssel und „genehmigte“ die Pflege meiner Mutter und der Schwiegermutter im Haus meiner Mutter. Als wir dort das erste Mal eintraten, traf mich der Schlag. Die Geldkassette war herausgerissen und leer. Dort lagen zuvor ca. 100.000,-- DM drin. Meine Modellbahnanlage auf dem Dach war zerstückelt, zerlegt, und die noch vorhandenen Teile in Kartons gepackt. Der Haushalt war ausgeräumt. Später fand ich im Wohnwagen noch einen Salzstreuer.

Überall im Haus lagen Zettel mit meiner Anschrift und Telefonnummer und niemand hatte mich über den Tod meines Vaters informiert.


Kapitel 14 - c – Krimi Nr. 4, ab 2000, das Pflegedrama

Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Wo waren meine Firmengelder, meine Betriebsakten? Wo waren die Kontoauszüge und Akten meiner Eltern? Wo waren die vielen, vielen Andenken aus jahrelangen Reisen kreuz und quer durch Europa und rund um die Welt? Wo war der Schmuck? Wo war das viele Geld, das hätte dasein müssen? Von rund einer halben Million fanden sich gerade mal 40.000,-- auf einem Konto bei der Sparkasse. Und wer hatte das Verkaufsgutachten beauftragt, das mir erst später in die Hände fiel? Mein Vater sicher nicht, für den war sein Haus, sein Heiligtum, seine Cheops-Pyramide, die um jeden Preis erhalten werden mußte. Außerdem war er zu diesem Zeitpunkt in einem Pflegeheim. Und wer hatte das Gutachten bezahlt? Vom Konto meines Vaters, zu einem Zeitpunkt, als dieser bereits im Koma lag? Bis heute verweigert die Sparkasse (Issum-Sevelen, damals zu Geldern gehörig, heute Krefeld) jegliche Auskunft.

Egal, wir mußten uns zunächst mal um unsere Pflegefälle kümmern, außerdem mußte das Haus renoviert werden. Alles andere hatte Zeit bis später. Zwischendurch machte ich mir Aktennotizen, um nichts zu vergessen, sperrte die Ohren auf, wenn Nachbarn erzählten, daß man bereits gewettet habe, wann Herr Diebels einziehen würde. Wir kümmerten uns um unsere Mütter, renovierten das Haus und mit dem Thema Betreuung beauftragte ich einen Anwalt. Jedenfalls bis dieser nach ca. 2 Jahren aufgab.

Hauptsächlich befaßten wir uns zunächst mit der Frage, wie wir unsere Pflegefälle optimal versorgen könnten. Die Erfahrungen, die wir dabei machten, die Ergebnisse, die wir erzielten, sie finden sich unter
www.hardiek.de.

Der Hausarzt sprach nach kurzer Zeit von unserem Haus als von einem Auferstehungssanatorium, meine Mutter überlebte die letzte Ölung, die sie zuvor bereits im Jahr 2000 im Krankenhaus bekommen hatte, noch fast 6 Jahre.

Wir ließen uns durch nichts aufhalten, weder durch ein giftbelastetes Haus, (was wir erst Jahre nach unserem Auszug erfuhren,) noch durch die Gelderner Mafia, die wir nach und nach kennenlernten.


Kapitel 14 - d – Krimi Nr. 4, ab 2000, das Pflegedrama

Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Als erstes war dort ein Richter Willems vom Amtsgericht Geldern. Nach etlichen Monaten bequemte er sich endlich, bei uns zu erscheinen. Wenn mir vor diesem Tag jemand erzählt hätte, daß es Menschen mit einer derartig negativen Aura gebe, hätte ich ihm nicht geglaubt. Die Blumen an dem Platz, wo Richter Willems saß, überlebten ihn nicht einen Tag.

Die Wünsche meiner Mutter interessierten ihn ebensowenig wie meine Anträge auf Übernahme der Betreuung, über die bis heute weder verhandelt noch entschieden wurde. Er hatte offensichtlich schon viele Jahre Erfahrung mit der Erfindung der Aktenverschleppung, die übrigens nichts mit der Judenverschleppung früherer Zeiten zu tun hat, außer der ähnlichen überheblichen Herrschsucht der Initiatoren. Offensichtlich hielt auch Richter Willems sich für eine besondere Art von Herrenmensch, denn er kümmerte sich weder um Gesetze noch um Rechtsvorschriften, worin ihm das Amtsgericht Geldern in nichts nachsteht.

Er bestellte anstelle von Herrn Diebels seinen alten Kumpan Rechtsanwalt Oyen zum Berufsbetreuer. ???? Wie sagte der Herr Diebels einmal? Er sei mit Herrn Oyen eng befreundet? Welcher Name stand als Auftraggeber auf dem Verkaufsgutachten? War das nicht Herr Oyen? Wessen Foto hing in dem Gutachten in einem leeren Haus? War das nicht Herr Oyen? Welchen Anwalt hatte mein Vater rausgeschmissen, weil er sich betrogen fühlte? War das nicht Herr Oyen? Bei mir schrillten sämtliche Alarmglocken.


Kapitel 14 - e – Krimi Nr. 4, ab 2000, das Pflegedrama

Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Eine gut durchgeführte juristische Blitzmaßnahme meinerseits führte in weniger als 1 Monat dazu, daß das LG Kleve die Ernennung als illegal widerrief und den Fall ans AG Geldern zurückverwies. Jetzt stellte sich heraus, daß die Herren Willems und Diebels wohl ebenfalls befreundet waren, denn Herr Diebels, den ich im Hause meiner Mutter nie mehr zu Gesicht bekam, übernahm einfach wieder das Amt des Betreuers, plünderte nach Lust und Laune das Bankkonto meiner Mutter, zahlte keine Pflegerechnungen, keine Arztrechnungen, keine sonstigen Rechnungen, außer seinen eigenen; und das Amtsgericht Geldern unternahm nichts und genehmigte diese absolut illegale gewaltsame Enteignung meiner Mutter.

Wir verhandelten, verhandelten, verhandelten, um die Pflege aufrechtzuerhalten, setzen die letzten eigenen Mittel ein, glaubten immer noch nicht an eine gut organisierte, den gesamten Justizraum Kleve durchziehende Mafia. Dann verlor ich nach etlichen Monaten die Geduld und startete einen erbarmungslosen Rundumschlag, mit Strafanträgen und Schadenersatzrechnungen für die Herren Diebels und Oyen, mit Schreiben an die Justizminister des Landes und des Bundes, an die Aufsichtsbehörden, an verschiedene Stellen der Kripo und Staatsanwaltschaften, an die Steuerfahndung (zu diesem Zeitpunkt war mir bereits bekannt, daß die Herren erhebliche Vermögenswerte auch bei anderen Betreuungsopfern veruntreut hatten) und an die örtlichen und überregionalen Pressemedien. Zum Schluß schreckte ich auch vor einem Strafantrag gegen Richter Willems wegen Mordes an meinem Vater nicht zurück.

Das wirkte. Wir bekamen einen anderen Richter und einen anderen Berufsbetreuer. Mit diesem konnte man wenigstens zusammenarbeiten. Allerdings weigerte er sich (leider korrekterweise), sich um Dinge vor seiner Beauftragung zu kümmern. All die verschwundenen Gelder blieben also verschwunden, all die unerledigten Akten blieben unerledigt und die Aktenverschleppung durch die Gelderner Mafia ging weiter.


Kapitel 14 - f – Krimi Nr. 4, ab 2000, das Pflegedrama


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Später warnte mich ein Anwalt – Starke aus Moers – ich solle vorsichtiger sein. Man plane in Geldern bereits, mich ebenfalls unter Betreuung zu stellen. Ich sei zu unbequem und mache zu viel Arbeit und überhaupt, ich könne doch nicht einfach in einem Wespennest herumstochern.

Kurz danach legte er das Mandat nieder. Dabei wurde er so nervös, daß er mich doch glatt aus seinem Büro rauswarf. Die Sache war ihm wohl zu heiß. Viel zu heiß. Vielleicht hatte er sich ja auch schon die Finger verbrannt.

Inzwischen ging der Landkreis Geldern durch die Presse, als der Landkreis mit der höchsten Immobilien-Versteigerungsrate Deutschlands, immer wieder dabei: die Sparkasse; aber dazu später noch mehr.


Kapitel 14 - g – Krimi Nr. 4, ab 2000, das Pflegedrama


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.


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Krimi Nr. 4 – Pflegedrama - und zum Schluß der aktuelle Stand der Dinge.


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Wir haben uns als einzige der Beteiligten an Recht und Gesetz gehalten und damit zumindest ein gutes Gewissen.

Wir haben in diesen Jahren viel gelernt über Gesundheit. Sonst wären wir bei der Schadstoffbelastung wahrscheinlich tot. Die Zusammenfassung steht auf unserer Website
www.hardiek.de. Inzwischen erholen wir uns langsam.

Wir haben viel gelernt über den Unrechtsstaat Deutschland, auch vieles, was das normale Vorstellungsvermögen eines Durchschnittsbürgers übersteigt. Einer der Gründe für diese Website
www.mohanet.de. Und so wie's aussieht, wächst sie laufend weiter.


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