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um 1980

Privates

Kapitel 05 - um 1980 Vorgeschichte


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Kurze Zeit später kamen die ersten „PCs“ auf den Markt. Damals hießen sie noch „Commodore Business Machines“, kurz CBM genannt. Manche stellten sich die 10.000,-- DM teuren Anlagen auf den Schreibtisch, nur um anzugeben. Dabei waren sie durchaus brauchbar. Einer meiner Mitarbeiter hatte eine, wie es am Anfang schien, verrückte Idee. Er verbiß sich darin und wir verbrachten Tage und Nächte in dem Versuch, das letzte Byte an Kapazität aus den CBMs herauszuholen. Irgendwann war es geschafft. Auf einem CBM-3000-er Computer lief ein Optimierungsprogramm für große Maschinen, das einem großen Konzern sehr viel Geld sparte. Die konzerneigene EDV-Abteilung hatte dies zuvor auf ihren Großrechnern nicht geschafft. Es war der erste Einsatz kommerzieller Programme auf kleinen Computern. Wir waren die ersten, die die kommerziellen Möglichkeiten der neuen „Spielzeugcomputer“ entdeckten und nutzten.

Nach Verhandlungen mit Commodore sollte ein Finanzbuchhaltungsprogramm entstehen und der CBM sollte damit MDT-Computer-Systeme ersetzen, die damals noch 50.000,-- bis 100.000,-- DM kosteten.

Ich investierte und kaufte und leaste mehrere Anlagen für meine Programmierer. Wir waren fast fertig und wir wären die ersten gewesen, doch ich hatte die Rechnung ohne die Finanzwelt gemacht.


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Im zeitlichen Ablauf müßte man jetzt den Bankenkrimi Dresdener Bank lesen, dann den Justizkrimi Staatsanwälte Kapitel 7 bis 9, dann den Bankenkrimi Neckermann Bank.



Kapitel 11 - nach 1980, 10 Jahre in Kurzfassung


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

Nach einem guten Jahr hatte ich mich von dem Schock der Pleite erholt und tauchte wieder auf. Mein erster Auftrag führte mich in die Schweiz, wo ich dann auch eine Weile blieb und von wo aus ich einige Jahre als Software-Ingenieur und Krisenmanager die EDV-Welt europaweit unsicher machte. Meinen Firmensitz behielt ich in der BRD, dies hatte mehrere praktische Gründe, u.a. steuerlicher Art.

Einige interessante Jahre, in denen ich mich immer wieder neuen Anforderungen stellte und diese meisterte. Einiges davon kam mir später zugute, als ich gegen scheinbar übermächtige Staatsorganisationen und Großkonzerne kämpfen mußte. Ein Kampf, der noch nicht beendet ist. Diese Internetseite ist ein Teil davon.

Nach meiner Pleite nutzten mein Vater und ich die Namensgleichheit. Er hieß auch Harald. Er kümmerte sich zu Hause um meine Firma und ich arbeitete von der Schweiz aus und hatte schnell wieder mein altes Einkommen. Nach wenigen Jahren war mehr als genug Geld da, um alle Schulden zu bezahlen. Doch wieder kam es anders.


Ein Anruf meiner Mutter. Mein Vater war zusammen mit der Dachtreppe die Kellertreppe hinuntergestürzt. Ein Fersenbeintrümmerbruch. Ich raste von Stuttgart aus nach Hause, was mich erst mal den Führerschein kostete. Kurze Zeit später hatte mein Vater einen Hinterwandherzinfarkt. 40% vom Herzen weg, geringe Überlebenschancen, jede Aufregung verboten.


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